Haïkus par Jean-Pierre Deleuze
J’ai adoré tes
J’ai adoré tes
J’ai écouté tes
Haiku ist eine japanische Art der Poesie und das Album besteht laut der Künstlerin aus fünf Teilen und insgesamt 17 Haiku’s. Nun, da das Album überwiegend ohne Worte auskommt (ein paar gesampelte Wortfetzen bilden die Ausnahme), hat sie wohl einen musikalischen Weg gefunden, diese umzusetzen. Fak ist, das die 17 Stücke des Albums mit sehr vielen elektronischen Geräuschen und eingespielten Fieldrecordings daherkommt, es aber trotzdem schafft, diese wie klassische Kompositionen klingen zu lassen. Dabei haben einige Stücke die Leichtigkeit eines Debussy. Allerdings werden auch Contemporary Klänge, aus der Elektronik ebenso wie von echten Instrumenten erzeugt, eingesetzt, aber selbst diese wirken in dem Gesamtkontext nicht wie Fremdkörper. Dies liegt an einem scheinbar permanent präsenten Grundsound, der das Rückgrat für die Komposition ist.
Man merkt dem Album die Erfahrung der Künstlerin an, denn hier klingt nichts nach sinnlosem Geräusch, nein alles fügt sich zu einem Ganzem. Und in diese abstruse Welt kann sich der Hörer wunderbar hineinziehen lassen und seinen eigenen Film dazu ablaufen lassen. Vermutlich wird es ein Film Noir oder ein früher
Wie auch immer, die unglaublich vielfältige Klangwelt auf diesem Werk macht eine Mischung aus Fieldrecording, Klassik und Contemporary zu einem wirklichen Hörerlebnis, das man tatsächlich auch als Ganzes durchhören kann. Ein Referenzwerk. 19 / 20.
In gewohnt makellos attraktiver Aufmachung präsentiert das frankokanadische Speziallabel empreintes DIGITALes mit zwei neuen CDs das Schaffen der maßgeblich von
1946 zu Charleroi geboren, gehört
Die
Die vier Tracks von
La comparaison de l’écoute en stéréo des
Mais comme si ce n’était pas suffisant, ce fut aussi — avec
Bravo deux fois, chère Annette
Les
Une
D’abord l’espace joyeux
Plus dynamique, la série
Dans la troisième série,
La série
Un rideau de pluie s’interpose en granulations obliques aux couleurs vocales et raies colorées (15). Le silence s’installe, en grappe de résonances glacées, nuances de froid, tempo lent, sommeil glacé (16).
Survient un effet de gamelan, éclaté dans l’espace et la profondeur. Soulèvement central. Vaste élargissement résonant… C’est le 17 – l’autre