Skip to main content
electrocd
  • This website is also available in English.

Blog

2899 results
  • 358
  • 359
  • 360
  • 361
  • 362
  • 363
  • 364
  • 365
  • 366
  • Sources / scènes in Westzeit

    “Kritik”, Klaus Hübner, Westzeit, April 1, 2001
    Sunday, April 1, 2001 Press

    Denis Smalley veröffentlicht ein mehrteiliges Klangkonglomerat aus den Quellen der akustischen Umwelt. Base metals entwickelt sich aus einem streng naturwissenschaftlichen Konzept: das Basismetall tritt in eine Verbindung mit anderen Substanzen ein. Im Ergebnis, das Smalley präsentiert, kommt und gehen die Klänge wie die Schwingungen eines metallischen Korpus. Der imaginäre Sound besitzt einen metallischen Grundton, dessen Quelle nach der Bearbeitung kaum noch auszumachen ist. Empty Vessels geht einen Schritt weiter und integriert reale Klänge wie das Vogelgezwitscher und Flugzeuglärm. In Tides schlägt die Natur zurück: Machtige Wellen aus elekronischen Quellen spülen auch störende Geräusche an den Hörstand. Denis Smalley studierte Musik an verschiedenen Universitäten und beschäftigt sich intensiv mit Auswirkungen von elektronischem Sound in verschiedenen Aspekten.

    Sources / scènes in Black

    “Kritik”, TB, Black, no. 23, April 1, 2001
    Sunday, April 1, 2001 Press

    Die charakteristischen Pappboxen der CDs von empreintes DlGITALes sind von weiten unvenwechselbar zu erkennen, und so fährt mir der Schreck schon jedes Mal in die Glieder wenn mein Chefredakteur das Promopäckchen auf unseren Redaktionssitzungen aus dem Hut zaubert Diese CDs sind für mich nie leicht zu rezensieren, denn es handelt sich um elektroakustische Musik, und das ist nichts, was ich mir mal eben zum Frühstück oder nach Feierabend kurz reinziehen kann Denis Smalley ist, wie die meisten Vertreter des Genres studierter Musiker, seine Herangehensweise an Musik ist — auch das ist genretypisch — eher akademisch und weniger sinnlich Drei der vier Tracks auf der CD haben, eine Grundgeräuschquelle als Ausgangsmaterial der Kompositionen Dieses Konzept ist mir aus der Noise-Musik von Aube vertraut und durchaus nicht neu. Hier handelt es sich allerdings nicht um Noise, sondern um ruhige Kompositionen. Das Stück Tides wurde am Strand aufgenommen, bei Empty Vessels wurde das Mikrophon im Innern von Vasen plaziert und Luft und Umgebungsgeräusche aufgezeichnet Base Metals wiederum beruht auf dem Klang von (na, was?) verschiedenen Metallen. Das Konzept von Pentes ist etwas anders gelagert Die Sounds sind abstrakter, konkreter und elektronischer und wurden durch das Verfremden von Instrumentenklängen erzeugt oder synthetisiert. Wie ich dieses Album nun bewerte? Nun von den Sounds her ist es durchaus interessant nur leider fehlt mir der Zugang zu solch “konstruierter” Musik und deshalb müßte ich schon in sehr guter Stimmung sein um die CD geduldig bis zum Schluß hören zu können

    Moment in Deep Listenings

    “Recensione”, Massimo Ricci, Deep Listenings, no. 20, April 1, 2001
    Sunday, April 1, 2001 Press

    Il migliore dei tre è Hans Tutschku, giovanissimo (1966) collaboratore di Karlheinz Stockhausen ed insegnante all’Ircam, autore di uno tra i migliori collages che abbia ultimamente ascoltato; un disco pieno zeppo di momenti da brivido, cangiante, etereo, ricco di nebbie ed aurore boreali e di momenti assolutamente non descrivibili. Moment è senz’altro il mio preferito tra questi tre albums e quello che senz’altro consiglio al lettore di DL quale più vicino allo spirito dello “speleologo” sonoro.

    Bruit-graffiti in Deep Listenings

    “Recensione”, Massimo Ricci, Deep Listenings, no. 20, April 1, 2001
    Sunday, April 1, 2001 Press

    Marc Tremblay cattura meglio l’attenzione grazie allo sfruttamento di suoni comuni (esemplare il primo brano, Vroum, composto da rumori di veicoli a motore e traffico urbano cuciti in studio). Di dubbio gusto invece un brano basato su un noto sanitario da bagno che si usa quotidianamente… Il CD è divertente ma non un capolavoro.

    Sondes in Deep Listenings

    “Recensione”, Massimo Ricci, Deep Listenings, no. 20, April 1, 2001
    Sunday, April 1, 2001 Press

    Tre nuove uscite per l’ottima etichetta canadese, tre stili diversi di musica “acusmatica.” Randall Smith, compositore ed autore di collages per film sperimTre nuove uscite per l’ottima etichetta canadese, tre stili diversi di musica “acusmatica.” Randall Smith, compositore ed autore di collages per film sperimentali, è il più legato alle sonorità classiche (se così si può dire) della scuola elettroacustica, con frequenti cambi di dinamica, migliaia di sfaccettature e di fonti, repentine variazioni di atmosfera e qualche momento di stanca (più di uno… in oltre 70 minuti non è facile mantenere desto il livello di attenzione).

    Sources / scènes in Intro

    “Tonträger: Hörtest”, Sascha Karminski, Intro, April 1, 2001
    Sunday, April 1, 2001 Press

    Smalleys stringente Arbeitsweise läßt ihn aus einer sehr reduzierten Menge an Klangquellen eine größtmögliche Bandbreite an Sounds erschaffen. Die Auswahl erfolgt nach strengen konzeptuellen Richtlinien; so wurden für Base Metals nur Soundskulpturen des Künstlers Derek Shiel verwendet, bei Empty Vessels gar nur Töpfe und eine Olivendose, vermischt allerdings mit den Umgebungssounds (Flugzeuge, Insekten). Tides hingegen arbeitet vornehmlich mit Wasseraufnahmen. Völlig aus dem Rahmen fällt dann aber Pentes, das aber auch schon 1974 entstand und auf elektronischen Manipulationen mit traditionellem Instrumentarium basiert. Bei allen Werken Smalleys fällt neben der Einheit von Konzept und Klang vor allem die Dichte der Klänge auf, die verdeutlicht, dass wir es hier nicht mit einem langweiligen Akademiker zu tun haben, sondern dass das Sounderleben an allererster Stelle steht.

  • 358
  • 359
  • 360
  • 361
  • 362
  • 363
  • 364
  • 365
  • 366