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  • Sondes in Nach dem krieg ist vor dem krieg

    “Kritik”, Sepp Herberger, Nach dem krieg ist vor dem krieg, December 4, 2000
    Monday, December 4, 2000 Press

    Sechs elektroakustische Arbeiten aus den Jahren 1995-97, die stellenweise zum Komprimiertesten und Dynamischsten gehoren, was mir diesbezüglich in der letzten Zeit zu Ohren gekommen ist. Die Stucke basieren auf klassischen Instrumenten, der Auftakter beispielsweise ist die musikalische Nachbearbeitung von Flöte, Violine, Klarinette und Kontrabaß. Smith nutzt Sampling im ganzen Spektrum seiner Moglichkeiten. Alleine anhand der ersten, 14 minütigen Nummer ließen sich zahlreiche Verfahren, Klangassoziationen und emotionale Wechsel beschreiben, Dissonanzen, Schredder, mit Ethno-Elementen angereicherte Psychedelic-Sounds, kurze Beat- und Techno-Strukturen, Neoromantik Jean Michel Jarre — aber all dies als stets nur kurz aufblitzende Verweise. Diese Arbeiten machen es moglich, Smith als den John Zorn der Elektroakustik zu bezeichnen. Selten waren Soundcollagen wilder, unberechenbarer.Wer das als rein technische Spielerei abtut, verkennt, daß es bei Musik durchaus auch um den emotionalen Kick geht — und der kommt hier einer wirklich loopingreichen Achterbahn gleich.

    Bruit-graffiti in Hang Up

    “Critique”, Hang Up, no. 1, December 4, 2000
    Monday, December 4, 2000 Press

    Nouvelle production du musicien québécois, avec ici des enregistrements en forme d’étude et d’analyse sur des bruits qui nous environnent et qui occupent leurs places…

    Moment in Hang Up

    “Critique”, Hang Up, no. 1, December 4, 2000
    Monday, December 4, 2000 Press

    Jeune compositeur allemand de musique électroacoustique, voici quelques unes de ces pièces composées récemment, particulièrement évocatrices, palpables.

    … particulièrement évocatrices, palpables…

    Christian Calon in La Scena Musicale

    “Suggestion de cadeaux”, Jean Maheu, La Scena Musicale, no. 6:4, December 1, 2000
    Friday, December 1, 2000 Press

    [Le comédien Jean Maheu] parle de Christian Calon, compositeur de musique électroacoustique avec emphase: «Une oreille incomparable et une sensibilité à l’affût de sons que je ne connaissais pas jusqu’à ce que je fasse sa rencontre. Il a bouleversé ma perception de la musique et m’a ouvert les oreilles. Trois disques, tous sur l’étiquette empreintes DIGITALes: Ligne de vie: récits électriques, Les corps éblouis et Électro clips (qui est, en fait, une compilation sur laquelle on retrouve des pièces de Calon et d’autres compositeurs).»

    Il a bouleversé ma perception de la musique et m’a ouvert les oreilles.

    Moment in Aufabwegen

    “Kritik”, Zipo, Aufabwegen, no. 30, December 1, 2000
    Friday, December 1, 2000 Press

    Auch beim jungen deutschen Komponisten Hans Tutschku geht es um Sprache, aber weniger als Klangquelle denn als konzeptioneller Leitfaden. Er versucht eine strukturelle Ähnlichkeit zwischen Musik und Sprache in seinen Arrangements herzustellen und bestärkt sich selbst in der Annahme der kulturellen Kontinguität seiner klanglichen Äußerungen. Andere Parts sind Francis Dhomont gewidmet. Eine Trakl-Vertonung finden wir ebenfalls. Sehr komplexe elektroakustische Klänge, die zwar auch ohne immenses musikwissenschaftliches Wissen genossen werden können, vielleicht sich aber nur zum Teil erschließen.

    Bruit-graffiti in Aufabwegen

    “Kritik”, Zipo, Aufabwegen, no. 30, December 1, 2000
    Friday, December 1, 2000 Press

    Marc Tremblay hauptsächlich mit Stimmen. Gelächter gehört ebenso zum Spektrum der menschlichen Stimme, wie Schluchzen und glucksendes Erstaunen Bruit-graffiti ist ein befremdliches Schauspiel sich gegenseitig bespringender Stimmen und Geräusche; ihre Juxtaposition macht sie zur Musik. Wie Fundstücke einer gescheiterten Zivilisation.

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