Vues spectrales dans To Periodiko
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Diese verschweißen die scheinbar endlosdauernden Sounds zu eben diesem Gesamtkunstwerk. Aus den fünf Stücken entsteht ein Wall of Sound, der nicht erdrückt und immer wieder in ruhige, eher zerbrechliche Parts zurückfällt. Durch das Zusammenwirken aller Element entsteht ein Soundtrack für obskures Kopfkino.
Eines der wenigen Werke aus diesem Genre das man tatsächlich durchhören kann ohne seine Sinne zu überfordern.
Man muss dieser Klangkunst die Luft zum Atmen geben, welche der Künstler ihnen auf jeden Fall durch die eher spartanische Instrumentierung gegeben hat. Es wird mit viel Dynamik gearbeitet, ohne ins Ohrenbetäubende zu verfallen.
Ein spannendes Werk mit einer glasklaren Klangqualität, welches zum richtigen Zeitpunkt gehört, ein Genuss ist.
Figures de son (IMED 21171) erinnert an den farbenfrohen Pariser Elektroakustiker PATRICK ASCIONE (1953-2014). Der hat mit “Métamorphose d’un Jaune Citron” (1995 auf Metamkine
Éclats (IMED 20170) bringt Klangsplitter des 1983 in Québec geborenen, aber in Montréal ausgebildeten PIERRE-LUC LECOURS, der nur als bebrillter Kahlkopf Ambrose Seddon verblüffend ähnelt, nicht im Temperament. Weder beim 4-teiligen Farbenspiel ‘Éclats’ (2014-20), noch bei ‘Impacts discrets’ (2014) als surrealem Mikrokosmos, durchsetzt von dröhnenden Kurven und pulsenden Wellen, von rauschigen Schüttungen, abrupten Ver- werfungen, leise dongenen Lauten, rhythmischem oder rabiat dreinschlagendem Aggro. Das synästhetische Quadrupel in ‘Rouge’, ‘Noir’, ‘Blanc’ und ‘Violet’ ist im ersten, dem roten Werkstück ein Action Painting, angeregt durch automatistische Malerei. Also jenem surrealistischen Bestreben bei etwa Hans Arp und André Masson, auch noch die Fesseln der eigenen geistigen Selbstkontrolle abzuschütteln, das mit Paul-Emile Borduas und Les Automatistes ja eine besondere frankokanadische Spielart ausformte — Stichwort