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electrocd
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Kritik

Rigobert Dittmann, Bad Alchemy, no. 123, April 1, 2024

’Sonic Immersion: Reaching New Audiences through Sound’ war das Thema, mit dem Emma Margetson (*1993, Derby) an der University of Birmingham promoviert hat. Mit Contemplations (IMED 24189) reflektiert sie, die nun Sound Design an der University of Greenwich lehrt, die Evolution ihrer Klangkunst von 2015 bis ’22, mit dem Akzent auf dem Klang von Zeug in Raum und Zeit. Bei Tick zersplittert das Ticken eines Metronoms. Bei Abstracted Objects kramt sie mit Münzen, Zellophan, Blech. Bei Water Waves lauscht sie der Meeresbrandung. Bei Cimbaal wird in allen Nuancen Cymbalklang abgetastet. Gestört ist, wörtlich, was es ist. Bei Isochrone mischen sich Geräusche eines Fahrrads mit dem Verkehr im Hamburger Elbtunnel und Poesie des Instagram-Poeten Atticus: Life is a tunnel / not a cave / keep walking / and you will find again / the light / you left behind. Auf der Suche nach Einsicht ins innerste Selbst verwischen bei Distorted Illusions Wachen und Träumen, abstrakt und konkret. Ausgang für Sketching Froanna ist Wynd-ham Lewis’ Skizze seiner Frau mit Bleistift- und Kreidestrichen auf blauem Papier. Und Elapsing versucht sich mit ihrerseits schwindenden Erinnerungen gegen das Tempus fugit zu stemmen.

Contemplations
With Contemplations, she, who now teaches sound design […], reflects on the evolution of her sound art […], with an emphasis on the sound of stuff in space and time.