Quatre poèmes
Pierre Alexandre Tremblay
Full marks to Mr
Tremblay for this excellent release. — The Sound Projector, Royaume-Uni
Pierre a tendance à utiliser de grandes quantités de sons mutants, à les mettre en évidence et à les fragmenter avec des claquements et des fragments chaotiques. — Audion, Royaume-Uni
Instrumental, bruyant, (post)acousmatique, mélodique, anecdotique, lyrique, ambiant, groovy, environnemental, abstrait, grinçant, apaisant, enragé, contemplatif, expressionniste… tout cela, rien de tout cela. Toutes ces divisions fabriquées en dialogue.
Livret numérique PDF de 19 pages (5 Mo) inclus dans le téléchargement
- Compositeur·trice(s): Pierre Alexandre Tremblay
- Image de couverture: Stephen Harvey
- Matriçage: Dominique Bassal
- Conseil des arts du Canada
CD (IMED 21177, 2021)
- 1Bucolic & Broken [Bucolique et brisée] (2016-17), 12:32support
- 2nureinwortgenügtnicht1 [unseulmotnesuffitpas1] (2014-15), 15:20supportCycle: asinglewordisnotenough
- 3Tentatives d’immobilité (2017), 16:17support
- 4Newsfeed (2018-20), 24:25support
- Étiquette: empreintes DIGITALes
- IMED 21177
- 2021
- UCC 771028217724
- Durée totale: 69:05
- OGpak
- 125 mm × 125 mm × 10 mm
- 50 g
Sur le web
Téléchargement (IMED 21177_NUM, 2021)
- Cet article peut être téléchargé et/ou écouté sur le site empreintesdigitales.bandcamp.com.
- 1Bucolic & Broken [Bucolique et brisée] (2016-17), 12:32support
- 2nureinwortgenügtnicht1 [unseulmotnesuffitpas1] (2014-15), 15:20supportCycle: asinglewordisnotenough
- 3Tentatives d’immobilité (2017), 16:17support
- 4Newsfeed (2018-20), 24:25support
- Étiquette: empreintes DIGITALes
- IMED 21177_NUM
- 2021
- UCC 771028217786
- Durée totale: 69:05
Notes liminaires
Quatre poèmes
« Le but de l’art n’est pas le choc de la nouveauté. C’est d’arranger le passé d’une telle façon qu’on le voit de nouveau.» —
Sarah Kane , en correspondance àGraham Saunders , 13 février 1998
Cet album tient plus du recueil de poésie que du roman. Certes, les pièces y partagent des images et des thèmes, à la fois musicaux et référentiels, mais chacune offre son univers et son histoire… d’où les longues pauses entre elles, pour laisser la substance ressurgir en écho dans le silence qui suit l’écoute.
Ainsi, mes titres, comme mes notes de programme, sont pour moi autant d’invitations, d’impressions, d’allusions, sur un ressenti indicible, qu’une musique exprime mieux, plus essentielle dans sa multiplicité immédiate
—
Remerciements
Remerciements
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Quelques articles recommandés
La presse en parle
Review
Another composer influenced by poetry is
Apparently he lives somewhere in the north of England now, if his statement about
There’s also
It’s not often that we get trenchant, critical editorialising of this sort surfacing in this genre of music, and I would welcome more of this “personal essay” style in electro-acoustic composition. Full marks to Mr
Review
Recensione
Particolarmente attivo nell’ambito della produzione elettroacustica, del jazz contemporaneo e, appunto, dell’improvvisazione, Tremblay è tornato da poco con
Sin da
Il pezzo successivo,
Si va addirittura oltre con
Kritik
Recensione
7
Release Tipp: Neue Veröffentlichungen vom Label Empreintes DIGITALes
Wer auf akustische Abenteuer aus ist, sprich neudeutsch
Ihre Veröffentlichungen sind mir seit Jahren immer wieder aufgefallen. Hier fand ich
Das soll heute anders sein. Ich bin mir sehr bewusst, dass ich zu wenig über das Label weiß und so erwartet Euch eine Mixtur aus Fundstücken und ich hoffe, dass es Euch zum Anhören ermuntert
Das 1989 von
Bei meiner Recherche fand ich einen Text von
In Kanada hat sich ein neues Label die Veröffentlichung zeitgenössischer elektronischer/elektroakustischer Musik zum Programm gemacht
: in der Reihe »empreintes DIGITALes« sind bis jetzt sechs CDs erschienen, die sowohl durch die Musik als auch durch klangliche Aufarbeitung derselben und die Fülle an Informationen in den Booklets Maßstäbe setzen. Die Stärke solcher Musik liegt, wie auch bei den Ina-GRM-Veröffentlichungen, in der individuellen Wirkung und widersetzt sich den Versuchen, sich in Schemata pressen zu lassen (genauso wenig will sich ja auch der aufgeschlossene Musikkonsument in eine Schublade stecken lassen).—
Jochen Kleinhenz , Bad Alchemy, 1992 / Auszug
Alle Stücke auf diesem Album wurden in einer Lautsprecherkuppel komponiert und sind für eine Präsentation in diesem Format konzipiert. Sie sind eindringlich und laden den Hörer ein, in die Klänge einzutauchen. Die Stereoversionen auf diesem Album sind wie Postkarten der Originalstücke
Über
Von all den Releases, die ich hier ansprechen werde, ist dies mein Favorit. Ein akustisches Abenteuer „par Exzellence“ erwarten Euch. Seine akusmatischen Räume nehmen einen gefangen, die Soundscapes entfachen einen Malstrom, aus dem es kein Entrinnen gibt. Außer man setzt die Kopfhörer ab
Der Komponist
Louis Dufort aus Montréal ist seit den 1990er Jahren eine treibende Kraft in der akusmatischen Musik. Es ist faszinierend zu hören, wie die neuere elektronische Musik der „Akademie“ die elektronische Musik des Dancefloors auf ihre eigene Art und Weise aufnimmt und dekontextualisiert. Über empreintes DIGITALes versammelt Into the Forest Werke von Dufort aus den letzten fünf Jahren, die von Wanderungen in den Bergen und Wäldern Kanadas inspiriert sind. Sie geben die Erfahrung der Natur – ihre Freuden, Annehmlichkeiten, Schrecken und Erhabenheit – mit hochartifiziellen Mitteln wieder und erinnern (auf ihre eigene Weise) an die basslastige, verzerrte Elektronik von Vladislav Delays jüngster Rakka-Duologie. In diesem speziellen 10-Minuten-Stück [Into the forest my wounded arms wide open] konkurrieren schnelle glitchige stereophone elektronische Beats mit digitalisierten Feldaufnahmen und Synthesizer-Pads; anderswo akzentuieren Sub-Bass-Drops statisch gefüllte Landschaften. Ich kann mir nur vorstellen, wie das Erleben dieser Werke in Surround Sound in großen Soundsystemen die Art von Ehrfurcht hervorrufen würde, von der sie selbst inspiriert sind.—
Peter Hollo , FBi Radio, November 21, 2021
[
Dieses Album hat mehr mit einem Gedichtband als mit einem Roman zu tun. Zugegeben, die Stücke teilen Bilder und Themen, sowohl musikalisch als auch referenziell, aber jedes bietet sein eigenes Universum und seine eigene Geschichte… daher die langen Pausen zwischen den Stücken, um die Substanz als Echo in der Stille, die auf das Hören folgt, wieder auftauchen zu lassen.
So sind meine Titel wie auch meine Programmnotizen für mich Einladungen, Eindrücke, Anspielungen auf ein unbeschreibliches Gefühl, das die Musik in ihrer unmittelbaren Vielfalt umfassender, wesentlicher ausdrückt
Wenn die Zeit gekommen ist, die Musikgeschichte unseres Jahrhunderts zu schreiben, und die endlosen Kämpfe mangels Kämpfern gestorben sind, wird diese Weite des Klanguniversums ihren rechtmäßigen Platz einnehmen. Aber wo ist diese neue Sprache zu diesem Zeitpunkt
? Um eine Sprache zu sein, braucht man ein Vokabular, eine Syntax und eine Grammatik; die Freude und der Schmerz der Elektroakustik besteht darin, dass jedes Werk die Erfindung einer eigenen Sprache verlangt, da es sonst, ohne es zu wollen, als Nachahmung versagt. Und dabei haben wir noch nicht einmal über den Stil gesprochen! Jeder Entdecker dieses akustischen Waldes muss eine Spur hinterlassen, die den Hörer leitet, ohne auch nur einen Moment lang den Zauber zu zerstören.Und genau das ist Normandeau gelungen. Er führt den Hörer nie in ein klangliches Labyrinth, in dem er nicht selbst der Meister und erfahrene Reisende ist. Die Idee der „Hörbarkeit“, die in den letzten 50 Jahren so oft gefehlt hat, kehrt bei ihm mit Macht zurück, ohne dass er sich der Einfachheit oder dem Alltäglichen hingibt. Er spricht seine eigenen Ideen mit seiner eigenen Stimme – jedes Werk ist anders, obwohl es eindeutig zur selben Familie gehört.
—
Georges Nicholson , Montréal, 1990






