Musiques naïves in Audion
Ah, the weird sonic world of empreintes DIGITALes, with an ever growing catalogue of curious and creative music. […]
As ever all their CD’s are fascinating inventions in sonic art and electroacoustic music.
Ah, the weird sonic world of empreintes DIGITALes, with an ever growing catalogue of curious and creative music. […]
As ever all their CD’s are fascinating inventions in sonic art and electroacoustic music.
This latest CD from empreintes DIGITALes of recent works by the talented Canadian composer
The longest of the works on this CD is the 19-minute tape work
The closing work on the CD,
It is good to see empreintes DIGITALes continuing to fill in the blanks…
Martin Tétreault, Canadien timide, préfere profiter de sa collaboration avec Otomo Yoshihide, pour scratcher plus que de raison tandis que ne viennent le pertuber que quelgues rares citations. Tétreault, on a pu le voir sur scène, a tendance a jouer au tennis avec des bras de platines, le nez collé au rond central. Cette vision différente de la musique, entre Dee Nasty et Marcel Duchamp, signe ici son plus grand méfait
A very weird mix of various sampled and looped craziness… mice squeak and transmute into rusted chair castors, with soundscapes that are so surreal that they took me to many realms
Das offenbar elementare menschliche Bedürinis, elektroakustische Musik zu fabrizieren sowie das statistisch überdurchschnittlich häufige Vorkommen dieses Bedürfnisses in frankophonen Gefilden zwang impresarlo
1. Es gibt keinen sound ohne Struktur, sehr wohl aber Struktur ohne sound. Das “apollinische” Strukturelement ist also, meiner Meinung nach, der “dionysischen” akustischen Einkleidung (Klangoberfläche) vorgelagert. Nicht, dass man sich von sounds nicht inspirieren lassen dürfte, doch führt diese Inspiration doch wieder nur zur Schaffung quantifizierbarer musikalischer Strukturen (Rhythmen, Melodien etc.). Die Apotheose des sounds zeugt von einer rein fetischistischen Haltung zu Musik, von der ich mich ganz instinktiv abgestoßen fühle. Die Suche nach dem “Urgeräusch” in der Konkreten Musik ist in etwa so abwegig wie die Suche des späten
2. Alles Wahre ist artikuliert. Eine Ästhetik, die das Geräusch zur ur-eigentlichen Quelle musikalischen Ausdrucks erklärt, betreibt damit eine “Umwertung aller (platonischen) Werte” und kommt sich subversiv vor. Natürlich hat die (mehr oder minder) subtile Apotheose des Des-Artikulierten jene Art regressiven Charmes, der zivilisationsmüde Ästheten besonders anspricht. Doch sollte man dabei nicht vergessen, dass man mit dem Feuer spielt. Der Verzicht auf das Streben nach Artikuliertheit (in der Kunst) bedeutet in letzter Konsequenz den Verzicht auf das Streben nach Kommunizierbarkeit, das Transportieren von “Inhalten”. Damit raubt man der Kunst das Potential, transversale Vernuft zu reprasentieren
3. Der/die Hörer/in hat einen Körper. Konkrete Musik verabschiedet, stärker noch als Elektronische Musik, den Zusammenhang zwischen Körpermotorik und Klangerzeugung (= Musik entsteht, wenn ich ein Instrument (das können auch meine eigenen Stimmbänder sein